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Bild des Benutzers SaraLina
Beigetreten: 29. Dezember 2015 - 13:25
Winkelfehlsichtigkeit und Angstzustände?

Liebe Community,
ich bitte noch einmal um eure Erfahrungen.

Ich (25 Jahre alt, Studentin) habe eine starke motorische Unruhe, kann kaum still sitzen und habe mittlerweile täglich Angstzustände, bin extrem schreckhaft und von allem überfordert, zitterig und einfach mit den Nerven am Ende, habe nur noch das Bedürfnis zu heulen und damit etwas von der Anspannung abbauen zu können und bin nur noch froh, am Ende des Tages wieder ins Bett gehen zu können und die Augen nicht mehr benutzen zu müssen. Am nächsten Tag geht der Wahnsinn dann von vorne los. Ich fühle mich seit Monaten dauerhaft unter Hochstress obwohl ich nichts mache, was mich irgendwie stressen könnte.
Bevor ich das Gefühl hatte mit meinen Augen stimmt etwas nicht, war ich ein sehr gelassener, entspannter Mensch, den kaum etwas aus der Ruhe gebracht hat! Ich habe es nicht für möglich gehalten, mal in so einem Dauerzustand zu sein...

Psychologen (3x stationär Psychosomatik) und Psychopharmaka, Entspannungsübungen, Yoga etc haben absolut gar nichts gebracht. Dort erzählte man mir immer wieder von psychosomatischen Sehstörungen (physisch sei ja angeblich alles in Ordnung), die müsse ich dann lernen zu akzeptieren. (Habe ich monatelang versucht, Unmöglich! habe das Problem ja permanent wortwörtlich "vor Augen" und mir zu sagen, "ich sehe halt unscharf, lasse mich davon aber nicht stressen" (Rat von Psychologen) funktioniert leider gar nicht, das ist ja keine bewusste Entscheidung, mein System ist einfach Dauerhaft unter Stress, ich hab wirklich alles versucht... Mit dem unscharfen Sehen alleine könnte ich auch Leben denke ich, wenn mein ganzer Körper nicht so überreagieren würde gleichzeitig... Selbst ein "entspannter" Spaziergang draußen wird für mich zum Stress, bin nach kürzester Zeit erschöpft und möchte mich hinlegen.

Diese "psychischen" Problematiken traten auf NACHDEM ich spürte, dass ich nicht mehr richtig gucken kann, nicht anders herum! (Schon vor ca 2 Jahren)
Nach wie vor halte ich daran fest, dass meine Augen irgendwie spinnen und damit mein Nervensystem reizen und durcheinander bringen.

Ich habe verschiedenste Aussagen zu meinem Augenproblem bekommen. Augenärzte sagen natürlich alles okay, ("ist alles psychisch!") Neuroophthalmologe sagt vielleicht eine leichte Brille mit -0,5 / -0,75 Dioptrien und leichte Hornhautverkrümmung (-0,25 / -0,50) ausgleichen sonst nix, Schielen sei ausgeschlossen. Uniklinikum Strabologie sagt da hilft halt nichts, Augen fusionieren nicht miteinander, da kann man dann nur ein Auge ausschalten. (das hat mir jetzt nicht so die Angst genommen) Bei den Optikern und Optisten gehen die Messungen und Meinungen von 6 / 8 Prismen Winkelfehlsichtigkeit (am Ende stünde die Operation) über die Aussage "leichtes Innenschielen, aber unerheblich", "das rechte Auge bekommt irgendwie zu viel Zug" bis hin zu "es besteht ÜBERHAUPT gar keine Winkelfehlsichtigkeit, ich solle das mal mit der Brille vom Neuroophthalmologen probieren, möglicherweise hat sich da ein Akkomodationskrampf oder Spasmus gebildet, der sich löst, wenn die Augen mit der normalen Brille wieder entspannter gucken können... (ich habe das Gefühl, die Augen kommen wenn ich in Bewegung bin nicht hinterher, sehe verschwommen, Augen sind gereizt, rot, überanstrengt, habe Tinnitus, die Trigeminus-Nerven sind überreizt, gerötet an den Stellen im Gesicht, Wassereinlagerungen rechts und links neben der Nase, pulsieren und Kribbeln im ganzen Gesicht und Nacken, Reizmagen, Herzklopfen etc und ich bin einfach andauernd am Zittern)
Und dann natürlich so gut gemeinte Ratschläge wie ich solle mich mal beruhigen und nicht so überreagieren. Geht leider nicht mehr, ich habe meinen Körper nicht mehr richtig unter Kontolle, sowas kenne ich von mir nicht, vor der Augenproblematik habe ich nie solche Probleme nie gehabt !!

Ich verstehe natürlich auch immer noch nicht, wie manche Optiker auf 6 / 8 Prismen + Operation kommen und Andere auf 0 Prismen (man kann auch nichts operieren, was gar nicht vorhanden ist...)
Macht es Sinn, eine Messreihe zu machen?

Ich bin nun natürlich vollkommen verwirrt , möchte versuchen mit meinem Optiker weiter nach der geeigneten Brille zu suchen (ob nun mit oder ohne Prismen, mit den bisherigen Prismenbrillen, laut einiger Optiker zu hoch eingestellt konnte ich zwar schärfer sehen, das wars dann aber auch, die restliche Problematik veränderte sich nicht und ich habe die Brillen extrem ungern getragen, hatte das Gefühl meine Augen werden gewaltsam in eine Zwangsposition gebracht)

Nun nehme ich gelegentlich (eigentlich nur im absoluten Krisenfall) das Beruhigungsmittel Lorazepam, auch Tavor genannt, in geringen Dosen (macht abhängig, weiß ich, ist aber das einzige, was das System mal zur Ruhe zwingt, ich kann wirklich nicht mehr, sonst würde ich es auch nicht nehmen, abhängig davon bin ich nicht!). Dies hat möglicherweise, auch wenn ich es nur unregelmäßig nehme, wieder Einfluss auf die Messungen.

Ich habe von vielen Winkelfehlsichtigen gehört, die Probleme haben wie Doppelbilder und Schmerzen und von Menschen mit viel höherer Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung als ich, die dann halt nicht so scharf sehen können ohne Sehhilfe.
Vielleicht gibt es doch Menschen, mit ähnlicher Problematik wie ich? Es würde mir sehr helfen, mich austauschen zu können und dann vielleicht auch meine motorische Unruhe / Stressgefühle besser einordnen zu können.
Gibt es Medikamente, die das Nervensystem etwas beruhigen, ohne Auswirkungen auf die Messungen zu haben? Ich kann so nicht mehr, habe auch gerade gar keine Kraft überhaupt zu meinem Optiker zu fahren und möchte da auch ungern ständig heulend und zitternd sitzen, so kann er ja auch schlecht vernünftig arbeiten...)
Sind Augenentspannungsübungen gut oder haben die dann auch wieder Auswirkungen...?
Sollte ich vielleicht doch noch irgendetwas ANDERES abklären lassen? (MRT, EEG unauffällig)
Ich habe laut Neurologe für Augenbewegungsstörungen einen leichten Fixations-Nystagmus. Kann der ein Indiz für irgendwas sein? (Neurologe äußert sich nicht wirklich dazu)

Ich habe manchmal wirklich das Gefühl, ich werde verrückt, weil mein Körper so rumspinnt...

Bin dankbar für alle andere Erfahrungen.

Bild des Benutzers karin1978
Beigetreten: 31. Juli 2011 - 13:24

hallo saralina!
ich kenne diese gefühle ..und rote augen, augen kommen nicht hinterher, tinnitus, trigeminus gereizt..schwellungen im gesicht...habe dann auch mit psychopharmaka begonnen weil ich schon so fertig war---jedoch ist das mit den augen dann noch schlimmer geworden ...hab nach einiger zeit wieder damit aufgehört..
physiotherapie, osteopathie und ein zahnarzt der sich mit cmd auskennt hat dann doch geholfen.
meine augen können auch nicht fusionieren---von geburt an--ich hatte nie probleme da das doppelbild von einem auge zwar da aber für mich nicht sehr störend war...vor 2 jahren dann aber plötzlich doch---dies lag wohl an blockierten halswirbeln usw...ständige spannung musste wohl mal unterbrochen werden,,es geht jetzt wieder einigermassen
alles liebe karin

Bild des Benutzers Olimla
Beigetreten: 1. September 2015 - 14:10

Hallo SaraLina,

also ich habe Doppelbilder, Kopfschmerzen und Tinnitus und kenne damit verbundenen Stress insbesondere, wenn ich mich beim Arbeiten konzentrieren muss. Das unterdrücken der Doppelbilder - vielleicht machst du das ja unbewusst auch (unscharfes sehen) - führt bei mir auch zu Unruhe z.B. durch längeres Arbeiten am Monitor.

Ich denke, dass alles, was dir bisher als Bewältigungsstrategie geraten wurde schon nicht schlecht ist. Ich habe nur das Gefühl, dass dir etwas der Fokus fehlt. Wahrscheinlich hast du ein körperliches Problem und hast davon psychische Beeinträchtigungen bekommen - ist ja Aufgrund deines Leidensdruckes auch nachvollziehbar. Da du von dieser Abfolge überzeugt bist und schon vieles anderes ausprobiert hast, such dir erstmal Leute, die das auch so sehen. Dennoch ist es wichtig, dass du beides angehst.

Ich selbst mache regelmäßig Sport und meditiere jeden Morgen 15 Minuten völlig ohne spirituellen Hintergrund, sondern rein als Fokussierungs- und Entspannungstechnik. Das verändert zwar nicht meine Doppelbilder und im Grunde auch nicht den Stress, den ich durch sie erlebe aber der Umgang damit wird schon einmal leichter. Wenn dein Körper generell ausgeglichener ist, kann er auch besser mit dem Stress umgehen, den er durch deine Sehprobleme erfährst. Karins Vorschläge zum Thema Osteopathie etc. kann ich hier auch nur positiv bestätigen.

Weiterhin würde ich dir empfehlen deine Augenprobleme strukturierter anzugehen. Es ist doch ganz normal, dass bei einer komplexeren Problemstellung dir unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrundwissen dir unterschiedliche Lösungsvorschläge anbieten. Hier musst du auch einfach ein Bewusstsein dafür entwickeln, was für dich der richtige Weg ist bzw, sein könnte und welchen du zuerst gehen willst. Sieh Ärzte oder Optiker mehr oder weniger als „Assistenten“ für deine Problemlösung, d.h. ein großer Teil der Verantwortung bleibt bei dir, ob das nun die Selektion des richtigen Arztes oder Optikers ist oder die Auswahl der Behandlungsmöglichkeiten. Jeder neue Austausch/Test gibt dir neue Informationen, die dir ermöglichen bessere Entscheidungen zutreffen.

Hier im Forum gibt es doch Beispielweise Optiker, die sich mit Schielproblematiken auskennen. Vielleicht fährst du einfach mal zu einem von denen, wenn du den Eindruck hast, dass er/sie dir aufgrund von Beiträgen Kompetent erscheint – habe ich so gemacht. Dann hast du vielleicht schon eine Meinung mehr (zumindest eine kompetente Zweitmeinung), der du vielleicht etwas mehr vertrauen kannst. Vielleicht kann er/sie dir ja auch einen kompetenten Augenarzt empfehlen. So wie du deine Situation momentan schilderst, wäre mir an deiner Stelle auch eine längere Anfahrt egal. Sollte er/sie dir eine Brille empfehlen, testest du das mal ein wenig und guckst wie du dich damit fühlst. Natürlich ist da auch eine Portion Ungewissheit dabei, aber du findest doch immer mehr über dich heraus und lernst, was für dich funktioniert und was nicht. Momentan klingt es für mich so, dass du dir viele Meinungen anhörst, aber keine konsequent verfolgst.
Du scheinst doch daran zu glauben, dass du eine Fusionsproblematik aufgrund deiner Augen hast, also verfolge das und guck wie sich dein Zustand ändert. Vertrau dir einfach und schaffe, bis du eine Lösung für deine Fusionsproblematik hast, eine Einstellung, die es dir ermöglicht mit der Situation besser umzugehen.
Hier würde ich dir aus eigener Erfahrung aber sagen: Du musst dich leider wirklich beruhigen Smile - wie gesagt ich würde dir Sport und Entspannungstechniken empfehlen. Meiner Erfahrung nach ist „sich beruhigen“ aber deutlich leichter, wenn mein ein klares Ziel hat und daran glaubt, dass man „sich selbst“ mit Hilfe von anderen helfen kann. Das ist auch einfach das, was du machen kannst ohne die Hilfe von anderen und es könnte dann die Basis dafür bilden, dass du wieder etwas belastbarer wirst und klarer deine eigentliche Problematik (die Augen) angehen kannst. Dein Text klingt nämlich gerade so als wolltest du allen beweisen, dass es nicht psychisch ist. Das kann ich auch gut verstehen und es kann auch so sein, nur musst du trotzdem was für deine Psyche tun, damit du dein Problem besser angehen kannst. Setz dich nicht zu sehr unter Druck und vertrau dir, dass du mit der Hilfe von anderen eine gute Lösung für dich finden kannst.

Eine Sache, die du jetzt augenspezifisch noch ausprobieren könntest, wenn du glaubst, dass dir das vielleicht hilft:

- 30min – 2 Stunden ein Auge abdecken – nicht länger - (Augenklappe aus der Apotheke) in einer Situation, wo du sonst viel Stress mit deinem Sehen hast und gucken wie du dich dann fühlst. Ist die Unruhe dann besser oder ändert sich Garnichts? Letzteres würde aufgrund deines momentanen Stresslevels bestimmt aber auch nicht heißen, dass es nichts mit den Augen zu tun hat.

Bild des Benutzers ibkoeln
Beigetreten: 21. Januar 2016 - 18:49

Hallo SaraLina,
bevor bei mir latentes Schielen festgestellt wurde, hatte ich die gleichen Probleme. Das ist 30 Jahre her. Alle haben mich für bekloppt gehalten. Das latente Schielen wurde bei mir erst richtig deutlich, als ich eine Brille mit Prismenfolie bekommen habe. Die musste dann alle paar Wochen gegen eine Stärkere getauscht werden. Latentes Schielen lässt sich nicht so einfach erkennen, weil man ständig unbewusst dagegen ankämpft. Bei mir hat das die ganze Halswirbelsäule verspannt, was dann letztlich die Beschwerden macht - auch Panikanfälle.
Das Schielen hat mich nie gestört, das könnte ich ausgleichen. Die Beschwerden waren aber überall, deshalb ist auch niemand auf die Augen gekommen.
Such dir eine gute Sehschule (die sind für die Messungen zuständig), und lass dir eine leichte Prismenfolie verschreiben und trage sie in paar Tage, auch wenn es anfangs unangenehm ist. Ich hatte davon schlimme Kopfschmerzen, aber nach zwei Tagen waren die weg und die HWS freier. Das Auge muss lernen zu entspannen. Wenn ich Stress habe, schiele ich übrigens weniger, eher wenn ich zur Ruhe komme. Hab auch Sport usw. probiert, aber es wurde eher schlimmer, weil die ganze Muskulatur verkrampft war.
Wenn man weiß, ob es am Schielen liegt, kann man operieren oder leichte Prismen in eine Brille einbauen. Das ist nicht schlimm.
Bei mir ist es in den letzten Jahren wieder ausgeleiert. Hatte wieder Beschwerden und die Ärzte haben mich wieder nicht ernst genommen. Hab gerade wieder zwei OPs hinter mir und fühle mich viel besser.
Vielleicht hilft dir mein Bericht etwas.

Alles Gute

Bild des Benutzers Anna Wolf
Beigetreten: 9. Juli 2020 - 19:32

Hallo SaraLina,

der Beitrag ist zwar mittlerweile 4,5 Jahre her, aber da ich momentan mit derselben Problematik und ähnlichen Symptomen zu kämpfen habe, wollte ich mal nachfragen, ob es Dir mittlerweile wieder besser geht und wie sich das bei Dir so weiterentwickelt hatte. Ich habe nämlich auch das Problem, dass meine Augen irgendwie "meinen Körper verrückt machen". Es fing vor ca. einem Dreiviertel-Jahr an, nachdem ich mir eine neue Brille habe machen lassen, da sich meine Sehstärke verschlechtert hatte - bin kurzsichtig, und auf dem linken Auge eher schwachsichtig (seit Kindheit).

Von da an ging es körperlich (und darauffolgend dann auch seelisch) bergab mit vielen, teils unerklärlichen Symptomen. Ich zähle mal auf: Schwindel, oft auch in Verbindung mit Übelkeit und Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Kopfschmerzen (überwiegend im Stirnbereich), starke Nackenschmerzen, Tinnitus (vorallem abends im Bett), Konzentrationsschwäche, und vorallem viele Sehbeschwerden: Fixierungsprobleme,  stärkeres Wahrnehmen von Doppelbildern, häufigeres Schielen (des linken schwachen Auges), subjektives Gefühl die Sehstärke verändert sich öfters (mal sehe ich gut, mal sehe ich verschwommen oder angestrengt), Bildschirmarbeit strengt sehr an, außerdem trockene Augen, Mouches Volantes und manchmal Augenschmerzen. Aber am belastendsten von den Augen her ist halt dieses Schielen mit den Doppelbildern. Die Sache ist, dass ich eigentlich schon immer eine nicht sichtbare Schielstellung hatte, diese mir aber in meinem bisherigen Leben noch NIE Probleme bereitet hat. Ich trage seit meinem 6. Lebensjahr eine Brille und jetzt bin ich 27.

Diese ganzen Symptome wirken sich wohl auf mein ganzes Nervensystem und auch auf meine Psyche aus. Ich habe eine starke innere Unruhe entwickelt mit Herzrasen, Kreislaufbeschwerden, kreisende Gedanken, Einschlafstörungen, ja sogar richtige Angstgefühle mit Zittern und Ruhelosigkeit. Dadurch fühle ich mich oft schwach, antriebslos und bin schlecht gelaunt, da es mir körperlich nicht gut geht. Es macht einen fertig und ich habe auch schon einiges an Gewicht verloren. Sad

Ich war schon bei zwei Augenärzten und in in einer Sehschule (in einer Uniklinik). Bei Optikern war ich auch schon bei Vielen. Leider kann mir niemand wirklich sagen, wie/womit man die Probleme beseitigen könnte. Die Optiker können brillentechnisch keine Fehler erkennen, außer dass man halt an der Brillenstärke rumprobieren müsste (also so lange bis es passt). Die Augenärzte empfehlen, auf harte Kontaktlinsen umzusteigen, da ich dann auch mit dem linken, schwachen Auge mehr sehen würde. Allerdings ist nicht klar, ob dann das Schielen weniger wird. Ich habe mir trotzdem harte Kontaktlinsen machen lassen, komme aber leider (noch) überhaupt nicht klar damit. Ach ja, in der Sehschule konnten die mir auch nicht wirklich weiterhelfen, außer dass man die Schielstellung wenn dann operieren müsste, aber ich solle es lieber erst mit Kontaktlinsen probieren. 

Ich weiß einfach nicht weiter, und fühle mich irgendwie schlecht beraten von den bisherigen Augenärzten/Optikern. Zumal man bei etwas "schwierigeren Augenbeschwerden" schnell abgewimmelt wird und an jemand anderes verwiesen wird.

Es kann so nicht weiter gehen, das macht sowohl meinen Körper als auch die Seele fertig. Sowas hatte ich noch nie Sad

Was könnte ich sonst machen? An wen könnte ich mich wenden? Was könnte ich "probieren", untersuchen? Ich freue mich über JEDE Antwort. 

Liebe Grüße, Anna.

Bild des Benutzers Julia H
Beigetreten: 31. Juli 2020 - 21:19

Hallo Anna🙂

...ich habe die gleichen Probleme...schon seit 8 Jahren! 
Bist du aus D oder Ö? 
Meine Geschichte ist zu lange um sie hier zu schreiben. Bist du auf fb, so dass wir vl die Telefonnummern austauschen können? 
liebe Grüße Julia