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Bild des Benutzers Kolli11
Beigetreten: 15. Mai 2017 - 9:51
RCS, Netzhaut-Ödem und nun Doppelbilder

Hallo,

ich lese hier schon eine Weile mit und grabe mich durch die Beiträge zum Stichwort "Doppelbilder". Da natürlich jeder andere Probleme drumherum hat, möchte ich hier nun gezielt meine Fragen stellen und freue mich über Ideen/Antworten. Hier mein "Profil" - ich versuche, mich kurz zu fassen:

- Alter 50 Jahre/weiblich

- erste Brille mit 6 Jahren, seit 17. Lebensjahr Kontaktlinsen

BRILLE: RA = -9,5/-2,25/75°  -  LA = -9,75/-1,5/120°  seit 2016

LINSEN: RA = -8,5/-1,75/60°  -  LA = -9,0/-1,25/110°  seit 2011

- 2011 Netzhautschaden am rechten Auge, es folgen 24 Injektionen (Lucentis, Avastin, Eylea)

- bei dauerhafter Flüssigkeit/Ödem unter der Netzhaut des rechten Auges gelte ich seit 2015 als "austherapiert" / Diagnose "RCS"

Seit letztem Jahr nun sehe ich in der Ferne doppelt, das rechte Auge rutscht dann nach innen. Vermutung der Optikerin war Überanstrengung, Prismenbrille mit -5 PD brachte kurzfristig Besserung, war aber bald zu schwach. Intensität der Doppelbilder schwankt stark, meistens wird es im Tagesverlauf schlechter. Aufgrund weiterer Symptome (nächtliche Kopfschmerzen, Tinnitus, geröteten Augen, Schmerzen bei Augenbewegungen etc.) wurde ein MRT angefertigt. Eine Nervenuntersuchung am Auge steht noch aus. 

Wie einige andere User hier stelle auch ich fest, dass die Doppelbilder verschwinden, wenn ich den Kopf in den Nacken lege, am Schlimmsten ist es beim Blick nach unten.

Passt das zur ersten Diagnose der Augenklink "Dekompensierende Esophorie R bei Myopia magna"?

Auch erscheint mir die Empfehlung der Augenklinik zur Schiel-OP zu früh, da ich den rechten Augenmuskel bei einäugigem Sehen problemlos bewegen und Ziele fixieren kann. Nur leider eben nicht, wenn ich versuche, mit beiden Augen zu gucken...

Ich frage mich nun, was ich neben der ärztlichen Diagnostik tun kann? Ich habe schon an Visualtraining gedacht, da wird aber so kontrovers diskutiert, dass ich mich nicht so recht traue. Macht ggf. eine Visual-Analyse Sinn, um erstmal genauer zu schauen, was beim beidäugiogen Sehen eigentlich schief läuft?

Sind eurer Meinung nach Untersuchungen beim Optker gründlicher? ich finde die Ärzte bislang sehr oberflächlich, nach allem, was ich über Augenuntersuchungen bei Doppelbildern gelesen habe...

Danke und liebe Grüße erstmal. Smile

 

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Moin,

die Diagmose scheint richtig zu sei. Allerdings sollte keine OP erfolgen, ehe nicht mit prismatischen Gläsern der Wert korrigiert wird, der dann operiert werden soll. Also nie eine OP ohne vorherige Vollkorrektion des Schielens.

Visualtraining wird Dir hier nicht auf Dauer helfen. Optiker, die sich auf binokulare Probleme spezialisiert haben, sind Deine Ansprechpartner. Siehe z.B.  unter www.ivbs.org oder www.shgwf.de

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers Kolli11
Beigetreten: 15. Mai 2017 - 9:51

Dankeschön, dann werde ich mir mal einen aus der Liste raussuchen. Smile

Viele Grüße