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Bild des Benutzers Petra
Beigetreten: 29. Mai 2002 - 0:00
Heterophorie und Rechenschwäche

Liebe Besucher,
vielleicht kann mir ja jemand helfen, bei meiner Tochter wurde eine Heterophorie fest-gestellt, die sehr ausgeprägt ist. Sie hat
aber keine Probleme im Schreiben und Lesen, sie liest sogar ausgesprochen gern, wenn auch langsam. Leider liegt ihr Schwachgebiet im mathematischen Bereich. Sie hat kein Gefühl für Mengen und auch Begriffe wie vorher, nachher usw. sind für sie ein Prob-
lem. Sie besucht momentan eine Diagnose-För-
derklasse und wechselt nächstes Jahr dann in
die normale 3. Klasse der Grundschule. Natür-
lich wird in der momentanen Schulform der Lernstoff in kleineren Gruppen vermittelt. Wer hat ein Kind das ebenfalls rechenschwach ist und bei dem auch eine Winkelfehlsichtig-
keit festgestellt wurde oder wer hat Erfah-
rungen gemacht, das eine Heterophorie auch eine Rechenschwäche erklären kann? Ich würde
mich freuen, wenn mir Viele schreiben.
Gruß Petra

Bild des Benutzers Jochen
Beigetreten: 28. Juni 2005 - 0:00

Hallo Petra ,
eine Heterophorie ist eine Auffälligkeit
im visuellen System und vielleicht gibt
Zusammenhänge zu einer Rechenschwäche.
Aber würde Dich diese Erkenntnis wirklich weiter bringen? Viel wichtiger erscheint
doch die FrageWas kann ich zur Erkennung der Ursache und daraus folgend zu ihrer Be-
hebung initiieren.Eine Möglichkeit ist die
prismatische Vollkorrektion nach Haase aber
es gibt noch andere Ansatzpunkte , die einen
Lösungsweg aufzeigen können.Ein aus meiner
Sicht sehr interessanter ist der des Visual-
trainings.Nach mehr als 15 jähriger inten-
siver Beschaftigung mit der der MKH(Haase)
Methode , empfehle ich Dir Alternativen nicht zu vernachlässigen.Probleme haben meist verschiedene Ursachen und es gibt sehr oft unterschiedliche Lösungswege.
Mit fröhlichem Gruß
Jochen